Ausstellung und Kuration / Exhibition and Curating

Fail happy?

Das Glück ist ein fallender Vogel


Scheitern bedeutet in unserer leistungs- und erfolgsorientierten Gesellschaft im Regelfall Schmerz und Glücksverlust. Und auch die Angst zu Scheitern ist allgegenwärtig. Dennoch wird nur selten darüber gesprochen. Richard Sennett bezeichnet in diesem Zusammenhang das Scheitern als „Tabu der Moderne“. Zumeist als persönliches Versagen wahrgenommen, findet eine breitere Auseinandersetzung mit dem Scheitern kaum statt. Das Scheitern und dessen Auswirkungen zu thematisieren, bedeutet jedoch sich selbst und die Welt (kritisch) zu sehen, was wiederum zu Glücksmomenten führen kann.


Der Titel Fail Happy? nimmt Bezug auf die zentralen Fragestellungen der Ausstellung: Kann man glücklich scheitern oder führt es automatisch in einen unglücklichen Zustand? Ist das Streben nach Glück ausweglos zum Scheitern verurteilt oder kommen wir erst im Scheitern dem Glück näher?


Diese Fragen werden in sieben künstlerischen Einzelpositionen, die verschiedene Themen behandeln und Fotografie, Malerei, digitale Zeichnung, Buchkunst, Video und Mixed Media umfassen, aufgeworfen.


Wir laden ein zur Gruppenshow und zu Scheiterhaufen!
Vernissage: 5. Juni 2019

Im Rahmen der transmortale IX lese ich am 16. März 2019 Auszüge aus meiner Dissertation „Traurige Trophäen? Photographie als Resonanz des Vergänglichen“.


Die transmortale IX widmet sich neuer Forschung zum Thema Tod und wird vom Arbeitskreis des Museums für Sepulkralkultur und der Universität Hamburg in Kassel veranstaltet.

SALONEXISTENZ präsentiert: 

Heimat als unheimliche Idylle. Die Gruppenshow. 


David Meran, Micheldorf/Wien, Andrea Mühlbacher, Leibnitz/Graz, Hans Frauenschuh, Salzburg/Wien, Felix Nolting, Friesland/Wien, Mila SOFTIĆ, ehem. Jugoslawien/Wien, Oksana ZMIYEVSKA, Krim/Wien,

Vernissage: 11. Juli 2018, 19 Uhr

Finissage: 18. Juli 2018, 19 Uhr

Kulturraum KAESHMAESH

Ennsgasse 20, 1020 Wien


Öffnungszeiten: Mittwoch 19-23 Uhr und nach Vereinbarung


Dem hochaktuellen und gesellschaftlich brisanten Begriff „Heimat" nähern wir uns auf unbehagliche, aber sinnliche Art und Weise. Mit rätselhaften, unsauberen, schillernden oder konfliktreichen Erfahrungen und Gedanken beschreiben wir ihn im künstlerischen Ausdruck. Die ausgestellten Arbeiten diskutieren den Heimatbegriff in der Begrenzung und der Auflösung des Eigenen und Fremden, sie zeigen heimatliche Zerwürfnisse und die Heimkehr des Verdrängten, und setzen sich mit der Sehnsucht nach Zugehörigkeit, Heimatlosigkeit und dem Fremden in uns selbst auseinander, und nicht zuletzt provozieren sie kritische Überlegungen zu gesellschaftlichen Normen. 


Wir laden ein zur Solidarisierung im Unbehagen – das Licht geht aus, es wird ein Fest!


Mit Glas von der Welt draußen getrennt: Psychoanalytischer Alptraum, andere Leuchtobjekte und Poesie waren von Jänner bis Februar 2018 in der Kulturstätte rien am Michaelerplatz 2 in Wien 1010 zu sehen. #outofthedark

Photos: Arno Friebes

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Das Hotel als Schauraum: Paper Thin Walls, andere Leuchtobjekte und Poesie waren von September bis November 2017 zu sehen im magdas Hotel in Wien 1020. #deep

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