Heimat als unheimliche Idylle / Home as uncanny idyll:
2017, Analoge und digitale Photographien/Leuchtobjekte / Analogue and digital photographs/luminous objects, 50x70cm, 64x90 cm

„Heimat“ ist im psychoanalytischen Sinne die Sehnsucht nach dem Verlorenen. Freud beschreibt in Das Unheimliche (1919) eben dies als das Heimliche, Verdrängte, dessen Ort das Unbewusste ist. Das Unheimliche ist die Wiederkehr dessen, was aus der vertrauten Welt verdrängt wurde. Das Fremde ist so gesehen im Eigenen: im Inneren. Die Grenze zwischen dem Heimatlichen und dem Unheimlichen ist unscharf und schwindelerregend zwischen Drinnen und Draußen, Wachheit und Alptraum, Nähe und Distanz.

“Home” in the psychoanalytic sense is the longing for the lost. In Das Unheimliche (1919) Freud describes this as the secret, repressed, the place of which is the unconscious. The uncanny is the return of what has been pushed out of the familiar world. The stranger is seen in this way in itself: inside. The boundary between the homely and the uncanny is blurred and dizzying between inside and outside, wakefulness and nightmare, closeness and distance.

Close encounter in 2027 / Eine unheimliche Begegnung im Jahre 2027



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Yugotopia II / Yugotopie II

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Yugotopia / Yugotopie

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Danach: sind wir Wandelnde 

in greller Einsamkeit der Geschichte;

da wo Verzweiflung 

keine Adressaten mehr hat.

























Styrian Dream / Ein Steirischer Traum


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Wo die Suppe dicker als Blut, beim Picknick am Wegesrand serviert wird. Wo sich Hippolyta und die steirische Eiche die Hand zum Tanz reichen, und Zarathustra das Sprechen verlernt hat: Dort.














Psychoanalytic Nightmare / Psychoanalytischer Alptraum

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Idylle / Idylle

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Paper Thin Walls / Wände so dünn wie Papier

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Heimat / Heimat

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