Heimat als unheimliche Idylle:

Home as uncanny idyll:

Close encounter in 2027 / Eine unheimliche Begegnung im Jahre 2027. 2011/2017



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Yugotopia II / Yugotopie II. 2011/2017

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Yugotopia / Yugotopie. 2013/2017

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Untitled / Ohne Titel. 2017

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Styrian Dream / Steirischer Traum. 2012/2017


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Psychoanalytic Nightmare / Psychoanalytischer Alptraum. 2017

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Paper Thin Walls / Wände so dünn wie Papier. 2017

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Selfie with sticker (you always stick to yourself) / Selbst mit Sticker. 2017


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Die Arbeit hinterfragt Heimat - diese wird noch immer allzu gerne und in nahezu jeder Kultur als nationale Selbstverständlichkeit verherrlicht – als etwas Eigenes, Vertrautes, Großartiges und als selbstgefühlstabilisierende Idylle betrachtet, die es gegen das Fremde zu verteidigen gilt. National ausgerichtete Positionen bestehen sowohl im Inneren als auch im Äußeren aus vehementer Verherrlichung und Verteidigung. 


Heimat ist im psychoanalytischen Sinne die Sehnsucht nach dem Verlorenen. Sigmund Freud beschreibt das Unheimliche als das Heimliche, Verdrängte, dessen Ort das Unbewusste ist. 


Das Fremde ist so gesehen im Eigenen, im Inneren. Die Grenze zwischen dem Heimatlichen und dem Unheimlichen ist dort unscharf. Und schwindelerregend.


Die Arbeit assoziiert in Anlehnung an Freud's Kulturkritik und seine Theorie des Unheimlichen den inneren Konflikt zu "Heimat" und thematisiert die darunterliegende Spannung 

zwischen dem Unbehagen als Ergebnis von Kultur und Kultur als Versteck vor der eigenen Abgründigkeit.


Die Photographien wurden zwischen 2011 und 2017 in Österreich, Aserbaidschan, dem ehemaligen Jugoslawien, sowie in Japan analog und digital aufgenommen und zu Leuchtobjekten verarbeitet.







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