Heimat als unheimliche Idylle / Home as uncanny idyll:
2017, Analoge und digitale Photographien/Leuchtobjekte / Analogue and digital photographs/luminous objects, 50x70cm, 64x90 cm

Close encounter in 2027 / Eine unheimliche Begegnung im Jahre 2027



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Yugotopia II / Yugotopie II

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Yugotopia / Yugotopie

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Danach: sind wir Wandelnde in greller Einsamkeit der Geschichte; da wo Verzweiflung keine Adressaten mehr hat.

























Styrian Dream / Ein Steirischer Traum


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Wo die Suppe dicker als Blut, beim Picknick am Wegesrand serviert wird. Wo sich Hippolyta und die steirische Eiche die Hand zum Tanz reichen, und Zarathustra das Sprechen verlernt hat: Dort.














Psychoanalytic Nightmare / Psychoanalytischer Alptraum

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Untitled / Ohne Titel

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Paper Thin Walls / Wände so dünn wie Papier

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Selfie with sticker (you always stick to yourself) / Selbst mit Sticker


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Das Konzept „Heimat“ wird noch immer allzu gerne und in nahezu jeder Kultur als nationale Selbstverständlichkeit verherrlicht – als etwas Zugehöriges, Vertrautes, Großartiges und als das Selbstgefühl stabilisierende Idylle betrachtet, die es gegen das Fremde zu verteidigen gilt. Dieser präventive Schutzmodus erlaubt den kritischen Blick nicht.


„Heimat“ ist im psychoanalytischen Sinne die Sehnsucht nach dem Verlorenen. Sigmund Freud beschreibt in seinem Essay Das Unheimliche (1919) eben dies als das Heimliche, Verdrängte, dessen Ort das Unbewusste ist. Das Fremde ist so gesehen im Eigenen, im Inneren. Die Grenze zwischen dem Heimatlichen und dem Unheimlichen ist dort unscharf. Und schwindelerregend.

Die photographische Arbeit „Heimat als unheimliche Idylle“ assoziiert meinen langjährigen inneren Konflikt zur Imagination Heimat. Und hält den Gedanken fest, dass Heimat im Grunde etwas sehr ambivalentes und schon gar kein Selbstverständnis ist - und sowohl das Heimelige als auch das Unbehagliche in sich vereint. Die Lichtobjekte bringen dies zum Ausdruck, indem sie nationale Symbole in der Ästhetik des Behagens zeigen und gleichzeitig wilde Spekulationen darüber eröffnen, was hinter der schön konstruierten Fassade auf einen lauern kann. Vielleicht das, was man selbst nicht sehen will: das Ich am Abgrund.



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